BÜRGERVERMÖGEN 2050

Energie und Rechenleistung

Lässt sich der Energiebedarf des Jahres 2050 aus heutigen Rechenzentren und Robotern hochrechnen?

Ohne ausreichend zuverlässige und wirtschaftlich tragfähige Energie trägt das Modell nicht. Die dafür benötigte Strommenge lässt sich heute jedoch nicht belastbar bestimmen.

Kurz erklärt

Rechenleistung kann stark wachsen, während der Stromverbrauch je Rechenoperation sinkt. Neue Softwarearchitekturen und Hardware können das Verhältnis bis 2050 grundlegend verändern. Die im Buch verwendeten Stromwerte prüfen deshalb Kosten unter weitgehend heutiger Rechenlogik; sie sind keine Verbrauchsprognose.

Freie Rechenkapazität automatisierter Anlagen kann einen zweiten Ertragspfeiler bilden. Sie ist hilfreich, aber nicht die einzige wirtschaftliche Grundlage. Ohne Rechenertrag müssten die physischen Leistungen entsprechend höhere Marktpreise erzielen.

Sind 0,15 Euro je Kilowattstunde garantiert?

Nein. Der Wert dient als Rechengröße in heutiger Kaufkraft.

Setzt das Modell Kernfusion voraus?

Nein. Es legt keine Erzeugungstechnik fest. Entscheidend ist die verfügbare wirtschaftliche Energie.

Können Bürgerwerke Energie erzeugen?

Ja. Erzeugung, Speicher und andere Infrastruktur können selbst Teil des produktiven Vermögens sein.

Offene Voraussetzung: Sollte 2050 keine ausreichende Energieversorgung für eine hoch automatisierte Wirtschaft bestehen, wäre auch das Bürgervermögen in dieser Form nicht tragfähig.

Wenn Sie mehr wissen wollen, kostet es nur einen Klick.

Das Buch trennt heutige Belastungsrechnungen von Zukunftsprognosen und zeigt, welche Rolle Rechenleistung, Effizienz und Energiepreise im Modell spielen.