BÜRGERVERMÖGEN 2050

Mobilität und Logistik

Kann persönliche Grundmobilität verlässlich funktionieren, ohne dass jeder Haushalt ein eigenes Auto finanzieren muss?

Der V50 ist ein vollständig fiktives Modellfahrzeug für 2050. Er soll Personen befördern, wirtschaftlich arbeiten und private Fahrzeuge ergänzen – nicht verbieten.

Kurz erklärt

Das Denkmodell arbeitet mit einer Flotte von sechs Millionen autonomen V50. Jeder Bürger erhält jährlich 7.000 Kilometer zum Bürgerpreis von 0,25 Euro je Kilometer. Weitere Fahrten kosten im Modell 0,80 Euro. Sämtliche Werte sind Annahmen, keine Ankündigung eines realen Fahrzeugs oder Angebots.

Der Staat übernimmt die Erstanschaffung innerhalb des Systemaufbaus. Wartung, Betrieb und spätere Ersatzfahrzeuge müssen aus den Einnahmen der Flotte finanziert werden. Für Leerfahrten setzt die Rechnung 20 Prozent an; eine vollkommen ausgelastete Flotte wäre wenig glaubwürdig.

Ist die Fahrt kostenlos?

Nein. Auch Grundmobilität verbraucht Energie, Fahrzeuge und Wartung. Der Bürgerpreis soll diese Nutzung deutlich vergünstigen.

Was ist mit Arbeitswegen?

Sie gehören nicht vollständig zur privaten Grundmobilität und müssten aus Lohn, Zuschüssen oder betrieblichen Lösungen bezahlt werden.

Finanziert der V50 allein die 1.100 Euro?

Nein. Mobilität ist ein Teil eines breiteren Bürgerwerk-Portfolios.

Begriffsklarstellung: V50 bezeichnet ausschließlich ein fiktives Fahrzeug einer angenommenen Modellgeneration um 2050.

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Das Buch rechnet Bürgerkilometer, Leerfahrten, Betriebskosten, Ersatzbeschaffung und die Rolle autonomer Logistik im Gesamtmodell durch.